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  Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen Textil-ID

 
 

Was beeinflusst den Auslesebereich von RFID?

Die Textil- und Wäschereiindustrie mit ihren Wasch-, Bügel-, Falt- und Sterilisationsprozessen ist ein sehr gutes Beispiel für eine „schwierige" Umgebung mit vielen Störeinflüssen. Feuchte absorbiert Magnetfelder, Metall reflektiert und stört Funksignale, Neonbeleuchtung stört elektromagnetische Wellen, elektrostatische Aufladung durch den Hanger oder Förderer stört Signale nicht nur, sondern verändert diese, Vibrationen beeinflussen Frequenzen und starke Spannungsversorgungen für Maschinen und Computer tragen ebenfalls zum Problem bei. Alle diese Faktoren können den praktischen Auslesebereich eines Transponders beeinflussen.


 
 

Was ist die optimale Frequenz für meine Anwendung?

Jede Frequenz bietet Vorteile, die für unterschiedliche Anwendungen geeignet sind. Zudem haben die Hersteller von RFID-Lösungen spezielle, anwendungsoptimierte Systeme entwickelt, die eine verbesserte Leistung bieten. Datamars beispielsweise stattet alle Antennen für industrielle Wäschereianwendungen mit der patentierten CNCS-Technologie aus (Central Noise Canceling System, Rauschunterdrückung), die den Auslesebereich in typischen Wäschereiumgebungen mit vielen Störeinflüssen deutlich verbessert. Das System ist mit einer LED-Rauschüberwachung am Lesegerät von Datamars ausgestattet, das kontinuierlich das Rauschen überwacht und von den Mitarbeitern vor Ort für die Feineinstellung der Antenne eingesetzt werden kann.


 
 

Was sind die Unterschiede zwischen "Multi Read"- und "Single Read"-Systemen?

Der Hauptunterschied dieser Systeme ist die Richtung des Datenstromes zwischen Lesegerät und Transponder. Bei Single Read-Transpondern findet keine Datenübertragung vom Lesegerät zum Transponder statt, sondern nur vom Transponder zum Lesegerät. Der Transponder sendet seinen ID-Code an das Lesegerät, sobald das Magnetfeld stark genug ist und die Energie ausreicht. Bei einem Multi Read-Transponder findet ein Dialog zwischen Lesegerät und Transponder statt, der seinen ID-Code nur auf Nachfrage sendet. Dieser Dialog erfordert Zeit und verringert die praktische Auslesegeschwindigkeit. Der Dialog kann auf eine Anfrage und eine Antwort begrenzt werden (je nach Transponder), falls sich im Auslesebereich der Antenne nur ein Transponder befindet.

Häufig gestellte Fragen Tier-ID

 
 

Was bedeutet der Ausdruck "Migration"?

Migration bezeichnet die physikalische Bewegung des Transponders um mehr als zwei Zentimeter aus seiner ursprünglichen Position im Tier. Hierbei ist zu beachten, dass das „Ausmaß" der Migration häufig nicht einfach zu definieren ist, da dies in Relation zur Größe des Tieres steht, d. h. ein Migrationsweg von fünf Zentimetern ist bei einem Schäferhund kein Problem, bei einem im Vergleich winzigen Yorkshire Terrier wäre dies signifikanter. In anderen Worten, die Migration muss immer in Relation zur Größe des Tieres betrachtet werden.


 
 

Gibt es wissenschaftliche Daten über das Verhalten von Transpondern unterschiedlicher Hersteller bei der Implantierung in Tiergewebe?

Alle implantierten Transponder unabhängig vom Hersteller neigen dazu, sich im Gewebe des Tieres zu bewegen. Die Klinikstudie von J. A. Jansen (Biological and migrational characteristics of transponders implanted into beagle dogs - The Veterinary Record, September 18, 1999) zeigt deutlich, dass es bei Implantierung nahe des Kopfes unter dem Ohr keine signifikanten Unterschiede in der Migrationscharakteristik zwischen unterschiedlichen Transpondern gibt, beispielsweise mit oder ohne Anti-Migrations-Kappe (aus Polypropylen-Polymer). Alle an dieser Stelle implantierten Transponder sind nicht oder weniger als zwei Zentimeter migriert. Ein derart geringer Weg kann keinesfalls als signifikante Migration angesehen werden.


 
 

Ist die Injektion des Transponders schmerzhaft für das Tier?

Nein, der Tierarzt braucht nur wenige Sekunden, um den Mikrochip unter der Haut des Tieres zu implantieren. Häufig zeigt das Tier nicht einmal eine Reaktion.

 
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